
Seit über 30 Jahren ruft die US-Umweltorganisation Ocean Conservancy zur größten freiwilligen Meeresschutzaktion auf – dem International Coastal Cleanup Day (ICC), um auf die Problematik der vermüllten Meere aufmerksam zu machen. Der NABU ist seit 2010 beim Küstenputz im Rahmen der Initiative „Meere ohne Plastik“ in Deutschland aktiv. 2021 findet der International Coast Cleanup day am 19. September statt.
Warum passiert so etwas nicht auf den Skipisten? Nach der Skisaison(dieses Jahr wahrscheinlich nicht so extrem) findet mann so manchen Müll auf einer Skipiste. Wir haben an einem Nachmittag auf einer Piste zu zweit 2 volle Mistsäcke voll mit hauptsächlich Plastik Müll gesammelt. Was passiert damit wenn es Menschen so wie wir nicht aufsammeln? Entweder es wird von den Kühen gefressen die im Sommer dann auf der Weide stehen, und somit gelangt es in die Milch die wir trinken, oder es wird vom Regen in unsere Gewässer geschwärmt. Dieses versucht selbstverständlich die zunähme an Mikroplastik in unsere Welt. Aber selbst in abgelegenen Regionen sowie am Sonnblick fanden Wissenschaftler 9,6 Mikrogramm Plastik pro Liter Niederschlag. Sie vermuten dass ein Windstoss der Luftschwall der auch die Städte zieht, Mikroplastik von dort mitzieht, und überall verteilt. Mikroplastik ist deswegen so gefährlich weil es hunderte von Jahren braucht um vollständig zu zerfallen, so kann es sich über den ganzen Planeten verteilen. Weil es praktisch unsichtbar ist finde es auch entweder auf direktem oder indirektem Weg in unseren Körper. Abgesehen davon wie es die Tiere und die Flora beeinflusst.
• Erstmals haben Wissenschaftler Mikroplastik auch im Schnee nachgewiesen.
• In Proben aus Eisschollen des Nordatlantik, den Schweizer Alpen sowie Bayern und Bremen fanden sie in 20 von 21 Schneeproben Mikroplastik. • Mikroplastik und NanoplastikMikroplastik bezeichnet Kunststoffpartikel unter einer Größe von fünf Millimetern. Es entsteht u.a. durch langsamen Zerfall größerer Plastikstücke im Meer und an Land. Die aktuelle Studie zeigt, dass Mikroplastik auch über die Atmosphäre verbreitet wird und eine weltweite „Hintergrundbelastung“ erzeugt. Sie ist auch dort messbar, wo keine direkten Quellen wie Ballungszentren oder Industrie vorhanden sind.
Mit dem Fourier-Transform-Infrarot-Spektrometer (FTIR) können bislang nur Partikel bis zu einer Größe von elf Mikrometern nachgewiesen werden. Das entspricht einem Sechstel des Durchmessers eines menschlichen Haares. Das FTIR beleuchtet die Mikropartikel mit Infrarotlicht und analysiert die zurückgeworfene Strahlung. Da unterschiedliche Stoffe bestimmte Wellenlängen absorbieren oder reflektieren, kann so ihre Substanz bestimmt werden. Am Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) wird derzeit eine verbesserte Methode (Nano-FTIR) entwickelt, mit der sich auch Partikel unter elf Mikrometern – so genanntes Nanoplastik – nachweisen lassen.


„Wir waren besonders wegen der teils sehr hohen Konzentrationen beispielsweise in den bayerischen Alpen, aber auch auf Helgoland und in der Arktis überrascht“, so Studienleiterin Bergmann. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass sich nicht unerhebliche Mengen von Mikroplastik in der Luft befinden und mit dem Schnee ausgefällt werden. Selbst Lebensräume fernab menschlicher Zivilisation, wie die Arktis, werden über die Atmosphäre und den Wind mit Mikroplastik kontaminiert.“ Wir rufen den 14.4.2022 als International Slope Cleanup day. ISC day macht mit!!!