
Mit dem Walluftöl möchten wir mittels ätherischen Ölen die Wirkung eines Waldbades in einer Essenz widerspiegeln. Es gibt verschiedene Wege, auf denen ätherische Öle in den Körper gelangen und dort ihre Wirkung entfalten. Die beiden wichtigsten sind die Nase und die Haut. Die Riechnerven geben ein Signal in das Gehirn ab. n der Nase wirken sie gleich doppelt, weil sie riechen. Das heißt, sie enthalten Duftstoffe, für die die Rezeptoren in unserer Nase sehr empfänglich sind. Und die Riechnerven geben das Signal auch ins Gehirn weiter und können auf diese Weise Stimmungen beeinflussen oder Erinnerungen wecken, je nachdem, was wir mit den speziellen Gerüchen verbinden.Hinrin-yoku, auf deutsch “Baden in der Waldluft” oder kurz “Waldbaden” ist eine Naturheilmethode aus Japan. Darunter wird das Spazieren mit allen Sinnen durch den Wald verstanden. In anderen Ländern wird die Methode schon weit öfter praktiziert und ist auch öffentlich anerkannt. So gehört das “Waldbaden” in Japan sogar schon zur Gesundheitsvorsorge.
Aber was ist so gesund am Waldbaden? Ganz einfach: der Wald absorbiert chemische Botenstoffe, welche auch Terpene genannt werden. Diese Terpene haben positive Auswirkungen auf den menschlichen Körper, besonders auf das Nervensystem, die Psyche und das Immunsystem. Ausschlaggebend in erster Linie für die natürlichen Heilkräfte des Waldbadens sind die Terpene, die von den Bäumen abgesondert werden. Diese Pflanzenbotenstoffe können das ganze Jahr über eingeatmet werden, jedoch ist die Konzentration in den Sommermonaten, sowie bei Nebel und Regen, am höchsten. Da es vielen Menschen aus Gesundheitlichen oder Lockdown Gründen leider nicht möglich war aktiv in den Wald zu gehen, ist die Idee zum Waldluftöl entstanden. Durch die Kombination an Ätherischen Ölen und einem Speziellen Ansatz wird mit dem Verspüren oder dem Direkten Auftragen des Öls ein ähnlicher Effekt wie bei einem Waldspazierung erreicht. Eine Auswahl an Ölen die wir in spezieller Kombination verwendet haben sind haben Zypresse, Thymian, Salbei, Pfefferminz, Zedernholz, Majoran, Thuje, Schwarzfichte und Wacholderbeeren Öl. Stundenlang haben wir die Waldspaziergansluft analysiert und in etlichen Mischungen versucht widerzuspiegeln. Es war ein langer intensiver Prozess nicht nur den Duft sondern auch das Gefühl eines Wadspazierganges widerzuspiegeln. Wenn man daran richt und die Augen schliesst fühlt man sich sofort wie im Wald und spürt die beruhigende und heilende Kraft der Natur.
Hier ein paar Fakten zum Wald in Österreich wächst mehr Holz, als verarbeitet wird.
• 48% der Landesfläche ist mit Wald bedeckt
• 4 Millionen Hektar Wald
• 3,4 Milliarden Bäume
• 1 Kubikmeter Holz pro Sekunde
(Quelle Proholz)